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Freelancing als Digital Creative in Lissabon: FAQs

Tom Okafor
Tom Okafor
· · 10 Min. Lesezeit
Freelancing als Digital Creative in Lissabon: FAQs

Lissabon ist ein Magnet für Freelancer aus aller Welt. Dieser FAQ-Guide beantwortet die häufigsten Fragen von Kreativen rund um den Umzug und das Arbeiten vor Ort.

Informationsinhalt: Dieser Artikel berichtet über öffentlich zugängliche Informationen und allgemeine Trends. Er stellt keine professionelle Beratung dar. Details können sich im Laufe der Zeit ändern. Überprüfen Sie stets offizielle Quellen und konsultieren Sie einen qualifizierten Fachmann für Ihre spezifische Situation.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Lissabons kreative Freelance-Community ist fest etabliert mit zahlreichen Coworking-Spaces, regelmäßigen Meetups und einem Ruf als europäisches Kreativzentrum.
  • Die Lebenshaltungskosten sind seit 2020 spürbar gestiegen, bleiben aber laut vielen Freelancern erschwinglicher als in Städten wie London, Paris oder Amsterdam.
  • Englisch ist in Berufs- und Kreativkreisen weit verbreitet, wobei Portugiesischkenntnisse langfristig als klarer Vorteil gelten.
  • Zuverlässiges Breitbandinternet und verbreitetes WLAN in Cafés machen Remote-Arbeit in fast allen Stadtteilen praktikabel.
  • Individuelle Umstände wie Nationalität, Aufenthaltsstatus und Kundenstamm beeinflussen die Antworten maßgeblich. Die Beratung durch qualifizierte Experten für rechtliche, steuerliche und einwanderungsrechtliche Fragen wird dringend empfohlen.

Über diesen Guide

Die Frage, ob Lissabon ein guter Standort für kreative Freelance-Arbeit ist, taucht ständig in Expat-Foren, Coworking-Slack-Channels und Relocation-Facebook-Gruppen auf. Dieses FAQ fasst die Anliegen zusammen, die digitale Kreative – darunter Grafikdesigner, Illustratoren, UX-Profis, Texter, Video-Editoren und Content-Strategen – vor einem Umzug in die portugiesische Hauptstadt am häufigsten haben. Die Antworten basieren auf öffentlich zugänglichen Daten, Community-Berichten und den Erfahrungen von Kreativen, die den Schritt bereits gewagt haben.

Für Fragen zu Visumkategorien, steuerlichen Verpflichtungen oder gesetzlichen Registrierungsanforderungen sollten Leser einen zugelassenen Einwanderungsanwalt oder Steuerberater konsultieren, der mit den portugiesischen Vorschriften vertraut ist.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Ist Lissabon 2026 für Freelancer noch erschwinglich?

Dies ist wohl die am stärksten diskutierte Frage in der Expat-Community von Lissabon. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, woher jemand kommt und welchen Lebensstil er erwartet.

Laut verschiedenen Plattformen für den Vergleich der Lebenshaltungskosten wie Numbeo und Expatistan sind die Gesamtkosten in Lissabon seit etwa 2018 signifikant gestiegen, vor allem durch steigende Mieten. Anfang 2026 sind die Mietpreise in zentralen Stadtteilen wie Principe Real, Chiado und Santos deutlich höher als vor fünf Jahren. Dennoch berichten viele Freelancer, dass Lissabon im Vergleich zu großen westeuropäischen Kreativzentren wie Amsterdam, Berlin (wo die Preise ebenfalls stark gestiegen sind), London oder Kopenhagen immer noch günstig abschneidet.

Kreative, die flexibel beim Standort sind, merken oft an, dass Stadtteile etwas außerhalb des historischen Zentrums, wie Arroios, Penha de Franca oder Alcantara, erschwinglichere Mieten bieten und dennoch gut an Metro und Tram angebunden sind. Einige Freelancer lassen sich auch in nahegelegenen Städten entlang der Bahnlinien nach Cascais oder Sintra nieder.

Der allgemeinere Punkt, der häufig in Diskussionen bei InterNations und Nomad List widerhallt, ist, dass der Kostenvorteil von Lissabon geschrumpft, aber nicht verschwunden ist. Freelancer, die in Währungen wie USD oder GBP verdienen oder Tarife auf nordeuropäischem Niveau berechnen, berichten meist von einem komfortablen Spielraum, während diejenigen, die sich einen lokalen Kundenstamm aufbauen, die Kalkulation als knapper empfinden können.

2. Muss ich für die Freelance-Arbeit in Lissabon Portugiesisch sprechen?

Für Freelancer, deren Kunden primär international sind, lautet die Antwort der meisten Expats: Nicht sofort, aber langfristig ist es wichtig.

Die Englischkenntnisse in Lissabon sind für südeuropäische Verhältnisse bemerkenswert hoch. Der EF English Proficiency Index führt Portugal beständig unter den besten englischsprachigen Ländern Kontinentaleuropas. In Kreativ- und Tech-Kreisen, Coworking-Spaces und Startup-Umgebungen ist Englisch häufig die Arbeitssprache. Viele Freelancer berichten, dass sie das tägliche Leben, Bankgeschäfte und berufliches Networking für das erste Jahr oder länger problemlos auf Englisch bewältigen können.

Dennoch ist sich die Expat-Community einig, dass Portugiesischkenntnisse bedeutende Türen öffnen. Es hilft beim Aufbau lokaler Kundenbeziehungen, beim Verständnis von Verträgen und offizieller Korrespondenz, bei der Navigation durch die Bürokratie und bei der sozialen Integration über die Expat-Blase hinaus. Kreative, die mit portugiesischen Marken, Agenturen oder Publikationen arbeiten, werden zumindest grundlegende Portugiesischkenntnisse als erheblichen Vorteil empfinden.

Sprachschulen, erschwingliche Gruppenkurse und Konversations-Meetups sind stadtweit verfügbar. Mehrere Coworking-Spaces organisieren zudem informelle Übungssitzungen für ihre Mitglieder.

3. Wie sieht die Coworking-Szene für Kreative aus?

Das Coworking-Ökosystem von Lissabon gehört zu den am besten entwickelten in Südeuropa. Die Stadt beherbergt eine breite Palette an geteilten Arbeitsbereichen, von großen, bekannten Hubs bis hin zu kleineren, designorientierten Studios, die speziell auf Kreativprofis ausgerichtet sind.

Häufig genannte Adressen in der kreativen Freelancer-Szene sind Second Home (bekannt für seine pflanzenreiche Innengestaltung und kulturelle Programmgestaltung), Outsite (beliebt bei digitalen Nomaden) sowie eine Vielzahl kleinerer Studios in Vierteln wie Intendente, Marvila und Beato. Besonders Marvila hat sich zu einer Art Kreativviertel entwickelt, in dem umgebaute Lagerhallen Studios, Galerien und Coworking-Einrichtungen beherbergen.

Monatliche Mitgliedschaften in Lissabon liegen typischerweise zwischen etwa 100 und 300 Euro, abhängig von der Ausstattung und ob ein fester Schreibtisch enthalten ist. Viele Räume bieten Tagespässe oder flexible Pakete an, die Freelancern mit variablen Zeitplänen entgegenkommen.

Über den Schreibtisch hinaus fungieren Coworking-Communities in Lissabon oft als informelle berufliche Netzwerke. Veranstaltungen, Wissensaustausch, Portfolio-Reviews und lockere Freitagstreffen sind üblich, und viele Freelancer verdanken diesen Umgebungen den Kontakt zu Mitarbeitern oder Kunden.

4. Wie zuverlässig ist das Internet in Lissabon für remote kreative Arbeit?

Die Internetinfrastruktur ist ein praktisches Anliegen für jeden, dessen Lebensunterhalt vom Hochladen großer Dateien, Videoanrufen oder cloudbasierten Workflows abhängt. Die gute Nachricht: Laut Daten des Speedtest Global Index schneidet Portugal im europäischen Breitbandvergleich generell gut ab.

In den meisten Teilen des zentralen Lissabons sind Glasfaseranschlüsse von Anbietern wie NOS, MEO und Vodafone Portugal weit verbreitet. Breitbandgeschwindigkeiten, die für Videoproduktion, Design-Dateiübertragungen und Echtzeit-Collaboration-Tools ausreichen, sind die Regel. Coworking-Spaces bieten in der Regel dedizierte Anschlüsse in Business-Qualität.

Freelancer, die lieber in Cafés arbeiten, berichten von gemischten Erfahrungen. Viele Cafés bieten kostenloses WLAN, doch Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit variieren. Kreative, die bandbreitenintensive Aufgaben wie Videobearbeitung oder den Upload großer Assets erledigen, empfehlen generell einen zuverlässigen Anschluss zu Hause oder im Coworking-Space als primäre Arbeitsumgebung, anstatt sich auf Café-Netzwerke zu verlassen.

Auch die mobile Datenabdeckung in der Stadt ist generell stark und bietet ein nützliches Backup für Fälle, in denen keine Festnetzverbindung verfügbar ist.

5. Gibt es eine echte kreative Community, oder werde ich mich isoliert fühlen?

Diese Sorge kommt immer wieder auf und ist vollkommen berechtigt. Der Umzug ins Ausland als Solo-Freelancer kann sich beruflich einsam anfühlen, egal wie lebendig eine Stadt in sozialen Medien wirkt.

Lissabon schneidet jedoch in dieser Hinsicht beständig gut ab. Die Stadt hat eine beachtliche und aktive Community internationaler Kreativprofis, die durch regelmäßige Meetups, „Creative Mornings“-Events, Design-Vorträge und Portfolio-Nights unterstützt wird. Organisationen wie AICEP (die portugiesische Agentur für Handel und Investitionen) und Lissabons Startup-Initiativen haben das Image der Stadt als Kreativ- und Tech-Hub aktiv kultiviert, was eine kritische Masse an internationalem Talent angezogen hat.

Communities konzentrieren sich auf Coworking-Spaces, aber auch auf Events wie die Lisbon Design Show, Kreativfestivals und die verschiedenen „Open Studio“-Nächte in Vierteln wie Marvila und LX Factory. Online machen aktive Facebook-Gruppen und Slack-Communities speziell für in Lissabon ansässige Freelancer und Digital Creatives es relativ einfach, schon vor der Ankunft Kontakte zu knüpfen.

Dennoch braucht der Aufbau echter beruflicher Beziehungen überall Zeit. Freelancer, die schon seit einigen Jahren in Lissabon sind, merken oft an, dass sich die ersten drei bis sechs Monate sozial unbeständig anfühlen können, da die Nomaden-Population häufig rotiert. Wer länger bleibt und in lokale Kontakte investiert, einschließlich des Erlernens der Sprache, berichtet meist von einer tieferen Integration.

6. Kann ich lokale kreative Kunden finden, oder ist Lissabon primär eine Basis für Remote-Arbeit?

Beide Modelle sind verbreitet. Viele Freelancer in Lissabon arbeiten primär mit internationalen Kunden und nutzen die Stadt als erschwingliche und angenehme Basis, um Märkte in Großbritannien, den USA, Deutschland oder Skandinavien zu bedienen. Für diese Freelancer wird die Zeitzone (GMT/GMT+1) häufig als Vorteil genannt, da sie sich komfortabel mit den Geschäftszeiten sowohl in Europa als auch an der US-Ostküste überschneidet.

Gleichzeitig hat Lissabon einen wachsenden lokalen Markt für Kreativdienstleistungen. Die Startup-Szene der Stadt, die durch Events wie den Web Summit (seit 2016 in Lissabon) an Sichtbarkeit gewonnen hat, erzeugt Nachfrage nach Branding, UX/UI-Design, Content-Erstellung und digitalem Marketing. Portugiesische Agenturen und Marken arbeiten zunehmend mit internationalen Freelancern zusammen, insbesondere solchen, die Fähigkeiten oder Perspektiven aus anderen Märkten einbringen.

Freelancer, die den lokalen Markt erschließen möchten, finden meist heraus, dass persönliches Networking, der Besuch von Branchenevents und – wie oben erwähnt – die Entwicklung von Portugiesischkenntnissen die am häufigsten empfohlenen Ansätze sind. Plattformen wie Behance, Dribbble und LinkedIn werden auch von portugiesischen Unternehmen zur Suche nach kreativem Talent genutzt.

7. Was sind die größten Mythen über Freelancing in Lissabon?

Mythos vs. Realität

Mythos: Lissabon ist eine billige Stadt, in der Freelancer von sehr wenig leben können.
Realität: Obwohl historisch im Vergleich zu Nordeuropa erschwinglich, sind die Lebenshaltungskosten, insbesondere die Mieten, substanziell gestiegen. Budgetplanung ist essenziell, und das Narrativ des „billigen Lissabons“ von etwa 2015 gilt als veraltet.

Mythos: Jeder in den Coworking-Spaces ist nur auf der Durchreise.
Realität: Während Lissabon zwar kurzzeitige Nomaden anzieht, besteht ein signifikanter Teil der Coworking-Community aus langfristigen Einwohnern, die Unternehmen und berufliche Wurzeln in der Stadt haben. Die Community hat sich in den letzten Jahren deutlich gefestigt.

Mythos: Die portugiesische Bürokratie macht es unmöglich, Dinge zu erledigen.
Realität: Administrative Prozesse in Portugal können langsamer und papierlastiger sein, als manche Freelancer erwarten, und die Erfahrungen variieren stark. Dennoch berichten viele Kreative, dass der Prozess mit Geduld, Vorbereitung und (wo nötig) professioneller Beratung absolut bewältigbar ist. Digitale Dienste wurden in den letzten Jahren zudem ausgebaut.

Mythos: Man braucht eine riesige Instagram-Fangemeinde, um kreative Aufträge in Lissabon zu bekommen.
Realität: Während ein starkes Online-Portfolio hilft, berichten lokale Freelancer beständig, dass Empfehlungen, Coworking-Kontakte und persönliches Networking einen signifikanten Anteil ihrer Projekte generieren. Der Aufbau von Beziehungen ist mindestens genauso wichtig wie die Präsenz in sozialen Medien.

8. Welche Viertel bevorzugen kreative Freelancer?

Kreative Freelancer in Lissabon konzentrieren sich meist auf eine Handvoll Viertel, jedes mit einem eigenen Charakter:

  • Marvila: Ein ehemaliges Industriegebiet, das sich schnell zu einem Kreativviertel gewandelt hat, mit Studios, Galerien, Brauereien und Coworking-Spaces in umgebauten Lagerhallen.
  • Intendente und Arroios: Zunehmend beliebt aufgrund ihrer multikulturellen Atmosphäre, unabhängigen Cafés und vergleichsweise zugänglicheren Mieten gegenüber dem historischen Zentrum.
  • Santos und Cais do Sodre: Zentral, gut angebunden und Heimat mehrerer Coworking-Spaces und Kreativagenturen.
  • Alcantara und LX Factory-Gebiet: LX Factory selbst ist ein bekannter Kreativkomplex mit Studios, Geschäften und Eventflächen; das umliegende Viertel bietet eine Mischung aus wohnlicher Ruhe und kreativer Aktivität.
  • Principe Real und Bairro Alto: Exklusiver und zentral, beliebt bei Freelancern, die kurze Wege zu Restaurants und kulturellen Einrichtungen bevorzugen, wobei die Mieten tendenziell höher sind.

Die Wahl hängt oft von Budget, Lebensstilpräferenzen und der Frage ab, ob man die Nähe zu Coworking-Spaces, zum Wasser, zum Nachtleben oder zu ruhigeren Wohnstraßen priorisiert. Die kompakte Größe Lissabons und gute öffentliche Verkehrsverbindungen machen die meisten Stadtteile untereinander gut erreichbar.

9. Wie gehen Freelancer in Lissabon mit der sozialen Seite der Selbstständigkeit um?

Freelancing kann überall isolierend wirken, und der Umzug ins Ausland fügt dem eine weitere Ebene hinzu. In Lissabon gehören zu den am häufigsten genannten Strategien etablierter Freelancer:

  • Beitritt zu einem Coworking-Space mit aktiver Community statt zum billigsten Schreibtisch.
  • Regelmäßige Teilnahme an kreativen Meetups, Wissensaustausch-Events und informellen sozialen Treffen.
  • Teilnahme an Online-Expat- und Freelancer-Gruppen für Lissabon (es gibt mehrere aktive auf Facebook, Slack und Discord).
  • Engagement im portugiesischen Kulturleben jenseits der Expat-Szene: Sprachkurse, Stadtteil-Events, lokale Märkte und Freiwilligenarbeit.

Mehrere langjährige Lissabon-Freelancer merkten in Community-Diskussionen an, dass sich die soziale Qualität ihrer Erfahrung signifikant verbesserte, sobald sie sich auf feste Routinen festlegten und ein konsistentes lokales Netzwerk aufbauten, anstatt sich auf den kurzlebigen Nomaden-Zirkel zu verlassen. Leser, die einen ähnlichen Umzug in andere Kreativzentren erwägen, finden vielleicht unser FAQ zur Kreativbranche in Buenos Aires als Vergleichspunkt nützlich.

10. Was sollte ich über die Saisonalität des kreativen Freelance-Marktes wissen?

Lissabon hat wie viele europäische Städte spürbare saisonale Rhythmen, die das Freelance-Arbeitsmuster beeinflussen können. Die Sommermonate (grob Juni bis September) bringen einen Anstieg an Tourismus und kulturellen Events, was mehr Projektmöglichkeiten für Kreative im Gastgewerbe, Event- und Tourismus-nahen Sektor bedeuten kann. Manche Freelancer merken jedoch an, dass lokale Agenturarbeit und B2B-Projekte im August abnehmen können, wenn viele portugiesische Unternehmen auf reduziertem Betrieb laufen.

Der Zeitraum von Oktober bis Dezember wird häufig als geschäftig für die Kundenakquise beschrieben, insbesondere für Kreative, die mit europäischen Unternehmen an Kampagnen, Rebranding oder Jahresend-Content arbeiten. Januar und Februar können ruhiger sein, wobei Freelancer mit internationalen Kunden weniger von lokalen saisonalen Mustern betroffen sind.

Diese Rhythmen zu verstehen und finanziell für ruhigere Monate zu planen, ist etwas, das erfahrene Lissabon-Freelancer Neulingen häufig raten. Wer sich dafür interessiert, wie Remote-Arbeitskosten saisonal in einer anderen südeuropäischen Stadt schwanken, findet diese Aufschlüsselung der Remote-Arbeitskosten in Athen vielleicht informativ.

11. Wie wichtig ist eine Portfolio-Website im Vergleich zur Social-Media-Präsenz?

In den kreativen Freelance-Kreisen Lissabons geht der Konsens dahin, beides zu haben, wobei eine Portfolio-Website die Basis bildet. Eine eigene Website mit kuratierten Fallstudien und klaren Leistungsbeschreibungen gilt als Mindestmaß für berufliche Glaubwürdigkeit. Plattformen wie Behance und Dribbble dienen als nützliche Ergänzung, insbesondere für visuelle Kreative, die internationale Kunden anstreben.

Soziale Medien (insbesondere Instagram und LinkedIn) werden eher für Networking und Sichtbarkeit geschätzt als als direkter Kanal zur Kundengewinnung. Mehrere in Lissabon ansässige Kreative teilten in Community-Diskussionen mit, dass ihre wertvollsten Projekte durch persönliche Empfehlungen und Coworking-Kontakte zustande kamen, nicht durch Anfragen über soziale Medien.

Freelancer, die ihre Online-Präsenz für ein internationales Publikum vorbereiten, könnten auch Tipps zur Optimierung von LinkedIn-Profilen für internationale Märkte erkunden, was Prinzipien abdeckt, die über jedes einzelne Land hinaus anwendbar sind.

Kurzreferenz: Freelancing als Kreativer in Lissabon

  • Hauptgeschäftssprache in Kreativ-/Tech-Kreisen: Englisch (weit verbreitet); Portugiesisch (wertvoll für lokale Kunden und Integration)
  • Typische monatliche Coworking-Kosten: ca. 100 bis 300 Euro (variiert je nach Raum und Plan)
  • Zeitzone: WET (GMT) / WEST (GMT+1 während der Sommerzeit)
  • Internetinfrastruktur: Glasfaser im zentralen Lissabon weit verbreitet; generell starke Geschwindigkeiten gemeldet
  • Wichtige Kreativviertel: Marvila, Intendente/Arroios, Santos, Alcantara/LX Factory, Principe Real
  • Hauptsaison für Freelancer (lokaler Markt): Typischerweise Oktober bis Dezember und Frühlingsmonate
  • Community-Ressourcen: Coworking-Events, kreative Meetups, Facebook- und Slack-Gruppen für Freelancer in Lissabon
  • Für Rechts-, Steuer- oder Einwanderungsfragen: Konsultieren Sie einen qualifizierten, in Portugal zugelassenen Fachmann

Wo finde ich offizielle, aktuelle Informationen?

Für Themen rund um Aufenthalt, Registrierung und legale Arbeit in Portugal werden folgende offizielle Quellen häufig referenziert:

  • SEF / AIMA (Agentur für Integration, Migration und Asyl): Die portugiesische Regierungsbehörde für Einwanderungs- und Grenzfragen.
  • Portal das Financas: Das Steuerportal Portugals, relevant für Fragen zur fiskalischen Registrierung (konsultieren Sie einen Steuerberater zur Interpretation).
  • IAPMEI: Die portugiesische Agentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, die Ressourcen für Unternehmer und Freelancer bietet.
  • ePortugal.gov.pt: Ein Regierungsportal, das öffentliche Dienstleistungsinformationen auf Englisch und Portugiesisch bündelt.
  • Botschaft oder Konsulat Ihres Landes in Lissabon: Für nationalitätsspezifische Beratung zum Arbeiten im Ausland.

Da sich Vorschriften und Anforderungen ändern können, ist es stets empfehlenswert, Informationen direkt bei offiziellen Stellen oder qualifizierten Fachleuten zu verifizieren, bevor Entscheidungen getroffen werden.

Tom Okafor ist eine KI-generierte redaktionelle Persona. Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Rechts-, Steuer-, Einwanderungs- oder Finanzberatung dar. Konsultieren Sie qualifizierte Fachleute für eine Beratung zu individuellen Umständen.

Tom Okafor

Verfasst von

Tom Okafor

Expat-Community-Autor

Expat-Community-Autor, der klare, ehrliche Antworten auf die Fragen gibt, die Expatriates wirklich stellen.

Tom Okafor ist eine KI-generierte redaktionelle Persona und keine echte Person. Diese Inhalte berichten über häufige Expat-Fragen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine personalisierte Karriere-, Rechts-, Einwanderungs- oder Finanzberatung dar.

Inhaltliche Offenlegung

Dieser Artikel wurde mithilfe modernster KI-Modelle unter menschlicher redaktioneller Aufsicht erstellt. Er dient ausschließlich Informations- und Unterhaltungszwecken und stellt keine Rechts-, Einwanderungs- oder Finanzberatung dar. Konsultieren Sie für Ihre spezifische Situation stets einen qualifizierten Einwanderungsanwalt oder Karriereberater. Erfahren Sie mehr über unseren Prozess.

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